Sorgen machen oder Vertrauen haben?

Logbucheintrag #723112025

Hey ihr da draußen,

auf meiner To-do-Liste steht, dass ich heute einen Logbucheintrag verfassen „muss“.

Heut früh waren meine Gedanken davon beherrscht, ob ich mir Sorgen machen oder ob ich vertrauen soll. Deshalb erzähle ich heute etwas darüber, wie meine Erfahrungen mit dem Thema “sich Sorgen machen” bisher so waren.

Mein Mann ist gerade mit einem unserer Kinder in den USA und heute Nacht hatten sie einen dortigen Inlandsflug und ich habe bisher noch keine Rückmeldung bekommen, ob sie gut gelandet sind.

Sich sorgen machen, das steckt mir irgendwie noch ganz ganz tief in den Zellen.

Ich will das aber gar nicht mehr, das ist so enorm anstrengend und kräftezehrend. Aber so, wie ich alles optimieren möchte, so finde ich auch immer irgendwas, worüber ich mir Sorgen machen könnte. 

Leider kann ich euch nicht sagen, ob das ein generelles menschliches Thema ist, womit ihr euch hier auf der Erde auseinandersetzen müsst oder ob das bei mir eher daher kommt, wie ich groß geworden bin. 

Obwohl… ich denke, ich kann doch was dazu sagen.


Kurz mal aufs Handy schauen, ob eine Nachricht kam. 

Ah, und falls ihr euch fragt, heute: ist nur eine Fliege im Zimmer :). Es wird auch bei uns immer kälter, da fliegen die dann nimmer so gerne - jippiiiii. Und mit dieser einen werde ich fertig.  :)

Noch keine Nachricht.


Okay, zurück zum Thema.

Sorgen machen oder Vertrauen haben.

Eigentlich muss man sich immer zwischen diesen beiden entscheiden. Und, je nachdem welchen Weg wir für uns wählen, bedeutet das entweder, wir haben einen starken Drang danach, ständig die Kontrolle über so vieles wie möglich zu behalten. Oder wir übernehmen Eigenverantwortung für unsere Empfinden und Handeln. Je nachdem, was für ein Typ Mensch man ist worum es in dem jeweiligen Moment gerade geht. 

Als Mensch kannst du dir Sorgen machen, wenn dir jemand am Herzen liegt und du mitbekommst, dass derjenige gerade etwas struggelt oder es ihm nicht gut geht.

Aber, da wir Menschen halt einfach sooo emotional sind, wir können uns auch Sorgen machen, obwohl „eigentlich“ alles gut und in Ordnung ist. 

Denn…. Es könnte ja etwas passieren. Es ist ja in der Vergangenheit auch schon mal was passiert und das hat sich so unangenehm oder sogar schrecklich angefühlt, dass wir gerne vermeiden würden, so nochmal fühlen zu müssen.

Also haben wir die Möglichkeit, in Sorgen und Ängsten, wohlgemerkt oftmals potentiellen, zu versinken und uns runterziehen zu lassen.

Wir können dann zu richtigen Kontrollfreaks werden, über alles den Überblick behalten wollen, nur um sicherzugehen, dass wir wissen, dass wir kontrollieren können, was passiert. Meiner Erfahrung nach ein Trugschluss. Ich glaube nicht, dass wir dadurch Chaos oder schlimme Situationen wirklich vermeiden können. Da wir ja in Wirklichkeit nur die Kontrolle über uns selbst haben. In unserem Leben mischen aber noch ein paar mehr Menschen mit, sodass diese Kontrolle lediglich dazu führt, dass ich andere einschränke, sie in ihrer Individualität und ihrem Wachstums beschneide und mich selbst auch. Und das Ganze hält auch nur eine gewisse Zeit, dann fällt dieses Kontroll-Kartenhaus in sich zusammen. 

Oder es gibt, wie bereits erwähnt, auch die Möglichkeit, darauf zu vertrauen, dass sich die Dinge schon regeln werden, und bis dahin übernehmen wir dann einfach die Verantwortung für unser Fühlen und Tun.

Wir vertrauen darauf, dass sich die Dinge schon regeln. Dass wir eine Lösung finden, die uns aus der jeweils schwierigen Situation heraushilft. 

Das war für mich das Schwierigste. Keine Ahnung, wie es dir so geht. Aber für mich war es nicht selbstverständlich, dem Leben oder mir zu vertrauen. Oder anderen Menschen… 

Wir auf der Erde nennen das u.a. UrVertrauen. Meine Schwiegermama hat deshalb meinem Mann gerne rote Kleidung angezogen, als er klein war. Damit er schön viel UrVertrauen entwickelt. Richtig süß, oder?

Keine Ahnung, ob’s an den roten Stramplern lag, aber mein Mann geht mit diesem Thema schon ziemlich anders um als ich.

Für mich war als Kind, als Jugendliche und auch noch als junge Erwachsene sooo vieles gruselig und angsteinflößend. Ich bin wirklich davon ausgegangen, dass die Erde einfach gefährlich ist. Ich dachte, es sei normal, dass man sich so ängstlich fühlt, immer auf der Hut ist und die nächste Katastrophe eigentlich schon erwartet.

Heute, mit 41, ist das nicht mehr so. Was hat sich geändert?


  • mehr Erfahrung und Reife

  • Alte, schlimme und negative Erfahrungen und Erinnerungen gegen neue ausgetauscht

  • Ich bin dem auf den Grund gegangen, weshalb ich mich so gefühlt habe, was die Auslöser waren und wie ich diese entschärfen kann oder dafür sorgen kann, dass diese nicht mehr mein Leben bestimmen

  • Ich rufe mir immer wieder ins Gedächtnis, dass ich hier auf der Erde gewollt bin und deshalb auch immer eine Lösung für mich da sein wird, die sich gut anfühlt. Ich habe sozusagen mein Vertrauen kultiviert und trainiert

  • Ich habe meine Intuition geschult. 


So zart und gleichzeitig kraftvoll diese Bäume. So stetig und stabil und sich dennoch dem Wandel der Zeit anpassend. Genau so ist es mit unserer Intuition und wie wir sie in unseren Alltag integrieren.

Das, worauf ich als Edling meine Aufmerksamkeit richte ist so wichtig. Genaus so, die Absicht meines Handelns und Denkens. Und, wenn ich Vertrauen habe und absichtsvoll handle, übernehme ich auch die Verantwortung für meine Aufmerksamkeit. Ich entscheide bewusst, worauf ich meine Aufmerksamkeit, also meine Energie, konzentriere und lenke. Auf das womöglich Schlimme, das passieren könnte. Darauf, worüber ich mich ärgere. 

Oder ich konzentriere mich auf das Positive, auf das Gute, auf das, was mir selbst Kraft schenkt und mich weiterbringt. Auf das Schöpferische, das immer wieder Neues entstehen lässt. 

Und das Erstaunliche hier auf der Erde ist, dass sich mein Leben, sobald ich diesen Zusammenhang gecheckt habe, automatisch zum Besseren verändert. Mein Horizont erweitert sich, ich entdecke eine neue Perspektive, wie ich das Leben und mich selbst betrachten kann, und gebe dadurch meiner Intuition (wieder) mehr Raum und Gehör.

Da gehe ich jetzt zum Schluss noch etwas näher drauf ein, auf das Thema Intuition. Alle Menschen haben eine Intuition (ist dieses Wort heute schwer zu schreiben…), aber nicht alle Menschen nutzen diese Fähigkeit.

Manche nennen es auch Bauchgefühl. Für mich ist mein Bauchgefühl nochmal etwas anderes als mein intuitives Wissen darüber, was ich brauche oder was ich gerade machen sollte.

Wenn meine Intuition mit mir spricht, dann ist das manchmal ganz leise, ganz subtil. Im Alltag zum Beispiel, da schaue ich dann auf etwas drauf und bekomme so ein winzig kleines Signal. Manchmal ignoriere ich dieses Signal dann, und keine paar Minuten später sucht jemand genau den Gegenstand, der meine Aufmerksamkeit für ein paar Augenblicke hatte. 

Oder ich bekomme das Gefühl, dass etwas nicht stimmt oder ich eine Veränderung brauche, und niemand von außen kann mir darauf wirklich eine Erklärung oder Antwort geben. Wir können und sollten uns auch optimaler Weise untereinander austauschen und unsere Erfahrungen teilen. Aber meine eigene Wahrheit finde ich nur in mir. 

Die steckt nämlich (noch) in mir und diese Antwort gibt mir dann meine Intuition. Meine innere Weisheit. Und wir alle haben diese Verbindung zu, ja zu was denn. Unserem höheren Selbst, zum morphogenetischen Feld, zum Schöpferischen um uns herum. Wir alle könnten die Energien und Frequenzen um uns herum wahrnehmen und mit ihnen interagieren.

Nur, wie so vieles hier auf der Erde, bekommen wir das nicht wirklich breitflächig beigebracht. 

Das Ganze fällt hier bei uns momentan eher noch unter die Kategorie Spiritualität, Esoterik oder Spinnerei.

Völliger Quatsch meiner Erfahrung nach, aber du kannst den Leuten ja nix aufzwingen. 

Durch eine Ausbildung im Bereich Energetik habe ich sogar gelernt, ganz bewusst meine Intuition anzuzapfen und mir Informationen zu holen. 

Es gibt so vieles auf der Erde, was wir Menschen noch nicht entdeckt haben oder nicht wissen. Nur leider verschließen sich noch so viele davor. Wirklich schade. Wie, als würde ich immer nur die paar gleichen Gerichte essen, mein Leben lang. Total langweilig und einseitig. Für mich als sehr sensibler und feinfühliger Mensch ist das zu grobstofflich, zu sehr nur auf die Materie konzentriert.

Ich bin davon überzeugt, dass der Schlüssel zum Erfolg darin liegt, sowohl die Materie, als auch das Energetische in Betracht zu ziehen. Beides bedingt sich auf der Erde und gehört für mich zusammen. Und je nachdem, auf was ich meine absichtsvolle Aufmerksamkeit richte, bin ich in der Lage, neue Erfahrungen zu sammeln und Neues zu entdecken.

Ich wollte nur mit euch darüber geredet haben, damit ihr vorbereitet seid, solltet ihr hier auf der Erde sein und keiner kann euch Antworten geben oder euch eure Sorgen wegnehmen.

Sollte das der Fall sein, dann wäre es gut möglich, dass das Thema UrVertrauen, Vertrauen ins Leben, Verbindung mit dem Leben und Verbindung zu einem selbst, dem eigenen Selbst und der Intuition gerade auf dem Plan steht. Dass es an der Zeit ist, sich bewusst damit auseinanderzusetzen, worauf ich meine Aufmerksamkeit und Energie richte. 

Denn je absichtsvoller und bewusster wir Menschen agieren, desto größer wird unser Vertrauen ins Leben und in unsere eigenen Kompetenzen. 

Wie ich finde, ein tolles Thema, ein sehr tiefgreifendes und bewegendes Thema. Ein lohnenswertes allemal. Denn, diese Fähigkeit, intuitiv reagieren und handeln zu können, schenkt einem als Mensch eine unglaubliche Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstständigkeit, die sich in allen Lebensbereichen zeigen kann.

Deshalb, mein Rat. Beschäftigt euch damit, wenn ihr hier seid. Lernt euren eigenen, individuellen Zugang zu euren eigenen Intuition. Das ist wie ein Upgrade vom Menschsein. 

Intuitive Grüße an euch alle,

Nadine

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Chaos im Kopf - über was schreiben?